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Jubiläum auf dem Dollenberg

80 Besucher beim 25. Seniorennachmittag im Relais und Châteaux Hotel Dollenberg in Bad Peterstal-Griesbach

Bad Peterstal-Griesbach. „Wir sind froh, dass wir das Hotel Dollenberg in unserem Ort wissen“, betonte Ludwig Kimmig im Rahmen des Seniorennachmittags. Die Freude des Bad Griesbacher Ortsvorstehers bezog sich nicht nur auf die Veranstaltung, zu der die Familie Schmiederer am Mittwoch, 30. Januar, alle Senioren der Gemeinde zum 25. Mal in ihr Relais und Châteaux Hotel Dollenberg einlud, sondern auch auf die Stärkung des Ortes. Das Sternehotel bietet etwa 150 Arbeitsplätze und schenkt dem Kurort rund 100 weitere Einwohner. Daneben habe es eine große werbliche Bedeutung für Bad Peterstal-Griesbach, machte Kimmig deutlich.

Besonders die älteren Mitbürger schätzten die schöne Parkanlage mit seinem Rosengarten, ließ der Leiter des Altenwerks Bad Griesbach, Josef Bächle, die Familie Schmiederer wissen. Sie ist, wie auch die St. Anna-Kapelle oder die vielseitige Wellnessoase, für alle Besucher offen – nicht nur für Hotelgäste. Und auch die Sommerkonzerte im Amphitheater fänden bei den Einwohnern großen Anklang, erzählte Bächle. Er bedankte sich im Namen der Mitbürger für die besondere Einladung und überreichte Birgit Schmiederer einen bunten Blumenstrauß. Der Seniorennachmittag im Hotel Dollenberg sei der Höhepunkt im Jahr des Altenwerks.

Mit einem Gottesdienst in der Kapelle, den Pfarrer i.R. Bruno Hermann leitete, begann der fröhliche Nachmittag. Nach dem anschließenden Sektempfang im Hotel wurden die rund 80 Gäste mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Das Jubiläum stand unter einem guten Stern. Denn das Jahr 2012 war das Beste in der Geschichte des Relais und Châteaux Hotels Dollenberg. Und auch das Kurhaus Baden-Baden war in keinem anderen Jahr wirtschaftlich so gut aufgestellt, ließ Hotelier Meinrad Schmiederer die Gäste wissen. Die neuen Hotelsuiten wurden fertig gestellt und der neue Schrägaufzug zum Teich auf dem Bergkamm stehe kurz vor seiner Vollendung. Noch in diesem Jahr soll dort mit dem Bau eines neuen Restaurants begonnen werden, in dem rund 60 Hochzeiten im Jahr stattfinden können. Panoramablick inklusive. Dabei denkt Meinrad Schmiederer bei der Unterbringung der Gäste auch an eine Kooperation mit den anderen Hotels im Ort.

Unglücklich ist Schmiederer darüber, dass die Gemeinde ihre Windradpläne auf der Alexanderschanze noch nicht ad acta gelegt hat. Das bedeute für das Haus mangelnde Planungssicherheit, denn der Hotelier ist überzeugt davon, dass die Windräder dem Betrieb wirtschaftlich zusetzen. Eine Stärkung verspricht er sich hingegen vom Nationalpark, wenn er nach amerikanischem Vorbild touristisch ausgerichtet ist. „Die Besucher möchten Großtiere sehen“, betonte Schmiederer. Der „schönste Hirsch der Welt“ wäre bestimmt ein Magnet, während sich die wenigsten Besucher für kleine Insekten interessierten. Der Hotelier wirbt dafür, rund 1000 Hektar des Nationalparks für Großtiere zu reservieren und das Gebiet mit Rücksicht auf die demografische Entwicklung befahrbar zu machen. Zum Beispiel mit Elektroautos, die wenig Störung verursachen.

Nicht nur die Gedanken, Pläne und Ideen des Hoteliers waren Gesprächsstoff für die Senioren, auch die vielen eigenen Erlebnisse unter dem Jahr. Und so wurde auch nach dem Drei-Gänge-Menü, zusammengestellt von Sternekoch Martin Herrmann, noch weit bis in den Abend geplaudert und gelacht.

 

erstellt am 05.02.2013

  • Hotelier Meinrad Schmiederer (4. von links), sein Vater Rudolf Schmiederer (3. von links) und seine Frau Birgit freuen sich über den Besuch von Pfarrer i.R. Bruno Hermann, Josef Bächle vom Altenwerk Bad Griesbach sowie Ortsvorsteher Ludwig Kimmig (von links)